Wie alles begann

" Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt, als sich selbst."

Josh Billings

Der Wunsch nach einem Hund bestand schon lange bei uns und bevor wir auf die Suche nach einem geeigneten Züchter gingen, wälzten wir etliche Fachliteratur, um ja nichts verkehrt zu machen.

Wir, das sind mein Mann und ich - zwei lebenslustige Mittdreißiger und seit 2003 ein unschlagbares Team.

Über die Züchterliste des VDH stießen wir auf die Homepage von Balou's Mama. Vor dem ersten Treffen waren wir sehr aufgeregt, aber nach dem Gespräch voller Zuversicht und Vorfreude auf unseren baldigen Familienzuwachs. Es sollte aber noch ein dreiviertel Jahr dauern und so übten wir uns abermals in Geduld.

Am 24. Mai 2006 war es dann endlich soweit und der lang ersehnte Anruf kam, dass die Welpen da sind.

Das Schwierigste war, unter den 9 !!! putzmunteren Welpen unseren Balou auszusuchen. Wir ließen unseren Bauch entscheiden und können heute nur sagen, dies war goldrichtig!

Am 21. Juli war dann der große Tag, wir holten unseren Schatz nach hause. Ehrlich gesagt, kann man nicht sagen, wer nun aufgeregter war, Balouchen oder wir. Der Weg zu uns war zum Glück nicht weit und der kleine Kerl erwies sich als sehr tapfer, nur bei Kopfsteinpflaster tat er seinen Unmut kund. Sein neues Zuhause hat einen großen Garten und so gab es die ersten Tage massig zu entdecken. Somit ergab sich für uns schnell ein neues Hobby: Erkundungstouren beobachten!

Aus Gründen der Stubenreinheitserziehung schlief Balou die ersten zwei Wochen in einem riesigen Fernsehkarton neben unserem Bett. Die Jahreszeit war zum Glück auf unserer Seite, denn Balou konnte nachts stundenlang Schmetterlingen hinterher schauen und vergaß dabei natürlich, dass er gerade noch ganz fürchterlich musste... Zu unserer größten Verwunderung schlief er ab der dritten Nacht schon so gut wie durch.

Balou hat ein unerschütterliches Vertrauen in Mensch und Tier, liebt alles und jeden und bringt selbst unsere Postfrau noch zur Gartenpforte, um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Er ist sehr wesensfest, kein noch so lautes Geräusch kann ihn aus der Ruhe bringen und so erkundet er stets neugierig und unerschrocken seine Welt.

Er hat einen starken "will to Please" und man muss ihn immer etwas bremsen, sonst würde er vor lauter Eifer noch das Schlafen vergessen. Umso schöner ist es, mit ihm zu Arbeiten und durch seinen einfühlsamen, sensiblen und absolut wesensfesten Charakter  ist er wie geschaffen, für die Arbeit als Behindertenbegleithund.

Was das Fressen angehen, gibt es Nichts, was er nicht mag, auch vor sauren Gurken und Senf wird nicht halt gemacht - eben ein kleiner Labbi-Staubsauger! Zum Glück ist Balou aber ein totaler Obst- und Gemüsefan und macht es uns damit leicht, auf seine schlanke Linie zu achten.

Eines können wir heute, nach zweieinhalb Jahren mit großer Bestimmtheit sagen: seit Balouchen in unser Leben kam, sind wir vom "Labbi-Fieber" infiziert und können uns ein Leben ohne unseren kleinen, charmanten und überaus liebenswerten Chaoten nicht mehr vorstellen. Durch ihn ist unser Glück nun vollkommen!

 

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei der Züchterin, Astrid Hillemeier und ihrer Familie bedanken, welche durch die wohl überlegte Auswahl der Elterntiere und später durch die Art der Aufzucht während der ersten acht Wochen, den Grundstein für diesen wunderbaren Hund legten.

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